Reisebericht Fotoberichte Reiseinformation Teilnehmer Die ursprünglich geplante Reiseroute





Namibia
Der Flug nach Windhoek
Besorgungen in Windhoek
Aklimatisierung am Waterberg
Fahrt ins Buschmannland
Tsumkwe und Nyae Nyae
Kaudom Game Park
Erholung am Okavango
Mahango Game Park
Rundu und Veterinärzaun
Etosha Natonal Park
Fahrt durchs Ovamboland
Kunene River
D3700 / D3701
Epupa Falls
Van Zyl's Pass und Marienflusstal
Red Drum, Orange Drum, Green Drum
Khumib und Hoarusib
Hoarusib und Hoanib
Hoanib und Sesfontein
Huab und Ugab
Atlantik, Cape Cross
Swakopmund
Walvis Bay, Dolphin Cruise
Namib Naukluft Park
Sossusvlei
Windhoek











  

Reisebericht

Aklimatisierung am Waterberg

Wir haben einen Campingplatz am Waterberg gebucht. Bis dahin sind es noch gut drei Stunden Fahrt. Es ist ungewohnt, dass es schon um sechs Uhr stockdunkel draussen ist, wo es doch in Deutschland im Sommer erst um zehn richtig dunkel ist. In stockfinsterer Nacht finden wir einen freien Stellplatz auf dem Campingplatz und machen uns gleich auf zum Restaurant. Bis dahin sind es 10 Minuten Fußmarsch bergauf. Der Aufstieg lohnt sich. Die reichhaltige Speisekarte bietet diverse Wildgerichte und auch Krokodil. Zum Nachtisch gönnen wir uns - nicht das einzige Mal in diesem Urlaub - einen White Elephant. Beim Abstieg zurück zum Campingplatz sind wir von der Intensität des Sternenhimmels überwältigt. Der Mond scheint nicht und keine Lichtquelle weit und breit stört die Sicht in die Unendlichkeit des prall gefüllten Sternenhimmels.

Die Nacht im Dachzelt war doch kälter als gedacht. Ich beschließe in der nächsten Nacht zusätzlich zu meinem dünnen eigenen Schlafsack den Miet-Schlafsack aus dem Auto mitzuverwenden. Noch vor Sonnenaufgang machen wir uns auf das Waterbergplateau zu besteigen. In der Ferne hört man die Rufe der Paviane und einige andere nicht zuordnbare Tier-/ Vogellaute. Der Aufstieg dauert etwa eine halbe Stunde. Beim Aufstieg entdecken wir im Gebüsch unser erstes Tier in freier Wildbahn - ein Dik-dik, das sich - wenig scheu - als Fotomodell präsentiert. Oben auf dem Plateau angekommen bietet sich ein wunderbarer Blick über das weite, bis zum Horizont reichende Farmland. Dort wartet schon das nächste Fotomodell: ein überhaupt gar nicht scheuer Klippschliefer. Obwohl dieser kleine Kerl nicht so aussieht, so ist er nicht etwa mit dem Murmeltier, sondern mit dem Elefanten und der Seekuh verwandt.

Ich nutze den Tag um mein Gepäck sinnvoll auf meine zwei Taschen aufzuteilen und zu ordnen - ich hasse es, wenn ich nicht weiss, wo etwas liegt! Wir teilen uns auf in eine Relax- und eine Aktivgruppe. Der Campingplatz bietet organisierte Safaris auf das Waterbergplateau an. Die Aktivgruppe sitzt auf den offenen Landrover auf uns startet zur ersten Pirschfahrt. Zunächst geht es ein Stück über die Staubstraße, dann biegt ein Weg ab, der auf das Plateau hoch führt. In langsamer Fahrt arbeitet sich der Geländewagen durch die tiefen Sandpfade. Der Pflanzen und Baumbewuchs ist ziemlich dicht, was ein Aufspähen von Tieren ziemlich schwierig macht. Um so erfreuter sind wir, als eine Gruppe Giraffen direkt neben dem Pfad auftaucht. Aus einem Hide an einer Tränke können wir eine Pferdeantilope aus der Nähe betrachten. Auf der Rückfahrt springt ein riesiger Kaffernbüffel vor uns über den Weg. Die Rhinos haben wir heute leider verpasst. Der Safariguide zeigt uns auf dem Rückweg frische Spuren über den Pfad. Die Rückfahrt auf dem offenen Geländewagen ist eine Kälteprobe. Sobald die Sonne weg ist, wird es tierisch kalt. Trotz Windstopper ist es super kalt. Zum Glück bietet der Campingplatz eine heisse - oder zumindest warme Dusche!

Am Abend wird das erste Mal gegrillt. Jeder Stellplatz ist mit einem gemauerten Grill ausgestattet. Der Abstand zum Nachbarn ist großzügig bemessen. Das ist wahrer Camping Luxus. Was Warmes im Magen und nebenbei ein Feuer, an dem man sich wärmen kann. Zwar steht kein hochwertiger Weber Grill und super Zubehör für wahre Grillmeister für uns bereit, aber das brauchen wir auch nicht wirklich. Unser Essen wird auch so richtig gut. Um stets beide Hände frei zu haben, hat sich die Kopflampe bestens bewährt. Sieht zwar total beknackt aus, wenn alle mit einer Lampe auf der Stirn rumlaufen, ist aber super praktisch: Dort wo man hinschaut ist es hell.




  





Dinner im Restaurant

Das Waterberg Plateau

Erinnerungen an eine unrühmliche Schlacht

Waterberg

Neugieriger Klippschliefer

Frühstück auf dem Campingplatz

Safari Tour

  




Impressum