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Hoarusib und Hoanib
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Reisebericht

Hoarusib und Hoanib

Wir sind noch keine 2 Kilometer von unserem letzten Nachtlager entfernt, als wir im Hoarusib unsere ersten Wüstenelefanten erspähen. Ein großer Bulle und eine Kuh stehen am Ufer des ausgetrockneten Flusses und sind damit beschäftigt ganze Äste aus den Bäumen zu reissen und zu verspeisen. Wir fahren im Flussbett ganz auf die andere Uferseite. Als wir näher kommen hält er kurz inne und beobachtet, was da in seinem Lebensraum vor sich geht. Weiter flussabwärts treffen wir noch auf einige weitere Elefanten, die alle damit beschäftigt sind zu futtern und uns keine große Beachtung schenken. Die Entfernung zwischen Elefant am Ufer und Auto im Flussbett liegt teilweise bei nur 20 Metern. Die Elefanten sind natürlich das spektakulärste worüber sich berichten lässt. Ausser ihnen haben wir auch noch diverse Oryxantilopen und auch Strausse gesehen. Etwas weiter flussabwärts hat der Fluss auch tatsächlich noch etwas Wasser geführt, dass sich als kleiner Bach in der Mitte des Flussbettes dahinschlängelte. Es gibt eine Engstelle im Hoarusib, wo der Fluss links und rechts von hohen Felswänden begrenzt wird und bloß noch wenige Meter misst. Bei mehr Wasser könnte die Durchfahrt hier problematisch werden.

Wir verlassen den Hoarusib durch ein Seitental. Oben erstreckt sich eine weite, steinige Hochebene. So ähnlich könnte es auch auf dem Mars aussehen: Eine riesige, rote Steinwüste und vulkanartige Hügel. Trotzdem schafft es die Landschaft nicht monoton zu sein. Alle Paar hundert Meter wechselt sich das Erscheinungsbild. Große rote eckige Steine, aufeinmal durchsetzt von kleinen schwarzen Steinen, danach mit Flechtenvegetation, auf einmal wieder ein neuer Farbton usw. Mich hat diese Landschaft so fasziniert, dass sie es ins Titelbild der Hompage geschafft hat.

Im Abendlicht erreichen wir den ausgetrockneten Hoanib. Hier sehen wir an diesem Abend einige Giraffen. Im Flussbett stehen hier riesige Bäume, die den jährlichen Fluten wohl standhaft trotzen

An diesem Abend machen wir alle eine ganz neue Erfahrung: Es ist stockfinstere Nacht als wir unser Abendessen zubereiten. Etwas später fällt auf, dass es deutlich heller wird. Der Vollmond war über der Hügelkuppe aufgegangen. Ich habe noch nie zuvor bewusst einen Mondaufgang wahrgenommen.

Zum Fotobericht Mondaufgang




  





Wüstenelefanten im Hoarusib

Der Ast muss dran glauben

Engstelle im Hoarusib

Hochebene zwischen Hoarusib und Hoanib

Einsame Geländewagen in Mondlandschaft

Giraffe im Abendlicht am Hoanib

Staubige Fahrt durch den Hoanib

Abendstimmung im Camp am Hoanib

  




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